Seniorenweihnachtsfeier 2008

Es war Dezember, das Jahr ging seinem Ende zu, als Dieter Seif und seine Frau Karin ins Vereinsheim zur Seniorenweihnachtsfeier einluden. Jeder der konnte, kam( 43 Frauen und Männer waren es), das beliebte Fest bei Karin und Dieter mitzufeiern. Ist doch Karins gute Küche wohl bekannt. Mit einem viergängigen Menü hat sie uns dieses Mal wieder verwöhnt: vom geräucherten Lachs, über Salatteller, mehrere Filetsorten mit Beilagen, bis zum Früchte- Kompott, alles war da.

Als dann Dieter das Jahr in lockerer Folge Revue passieren ließ, Stammtische, Kameradschaftsfischen und Ausflug, schwelgten wir in Erinnerung des verflossenen Jahres.

Auf einmal stand er da, der Heiner Märkle als Weihnachtsmann mit seinem Neckarrentier.
Ja, für einen ungeschickten Angler hatte er sogar geräucherte Forellen im Sack, dem anderen Hochprozentiges, wieder einem anderen die Rute. Karin und Dieter brachte er etwas Flüssiges im Fläschchen.

Liebe Karin, lieber Dieter, das vergangene Jahr ging ja wieder so schnell vorüber. Gerade war der Kappenabend und nun saßen wir schon wieder bei Euch am Weihnachtstisch. Dazwischen 4 Seniorenkameradschaftsfischen, einzelne Seniorenstammtische und ein unvergesslicher Ausflug nach Passau. So war es uns Senioren ein Bedürfnis, Euch, die Ihr das ganze Jahr für uns da ward, unsere Anerkennung  zu zeigen. Darum erhielt die gute Seele Karin einen Blumenstrauß, die Blumen für Dieter waren in einem Kuvert. Dir, liebe Erne Rilling, für Deine so nette, fleißige  Art mitzuhelfen und wenn es sein muss, es uns Männern auch mal heimzuzahlen, ebenfalls ein von unseren Herzen kommender Blumengruß.
So versuchten wir, Euch Dreien ganz herzlich zu danken. Für heitere Stimmung sorgte Hans Wiesenfahrt, mit seiner vorgetragenen Geschichte
 „ Sauerkraut und Lametta“.

Nun bedurfte es keiner besonderen Aufforderung mehr, um Gespräche über das Fischen in halb Europa in Gang zu setzen. Zu vorgerückter Stunde waren dann die nicht gelandeten Fische die größten. Wen von uns hat nicht das Schicksal schon so gestraft.
Dabei fiel mir eine Geschichte ein, wie sie sich vor langer Zeit zugetragen hat.
Einem Angler rollte der Riese vom Ufer in den Fluss. Dabei platschte dem Anglersmann ein tüchtiger Spitzer ins Gesicht und als er wieder zu sehen vermochte, da stand vor ihm der Halbgott Blinkas in voller Pracht, im Ornat des Königs der Gewässer. „ Mein Getreuer“, dröhnte er, “dein Hecht ist in den Strom und dein Herz in die Hosen gesunken. Wohlan, raffe dasselbe aus denselben, denn ich, Blinkas, habe mich deiner erbarmt. Kraft meines Amtes mache ich durch Olympialerlass naturgesetzlich, dass die größten Fische von jeder Art, größer als alle gefangenen und je zu erbeutenden, fortan die abgerissenen zu sein haben, und so soll es bleiben bis in die graueste  Nachzeit post Christum natum. Basta.“ -  und war verschwunden. *aus „St. Peters heitere Gilde“

Ja, so wurde geredet und geschmunzelt, bis der Abschied kam.
Es wurde kein leichter Abschied, war es doch, wie Karin und Dieter sagten , die letzte Seniorenweihnachtsfeier, die sie für uns ausgerichtet haben. Seinen Wunschkandidaten als Nachfolger ab April hat uns Dieter schon vorgestellt, wir kennen ihn alle, unseren beliebten Busfahrer Otto Heininger, ihm zur Seite seine Lebensgefährtin Rosina Weber. Nun, ein paar Monate bleiben Karin und Dieter ja noch in Amt und Würden, dann wollen sie sich als gute Senioren  zu uns an den Tisch setzen, es sei ihnen von Herzen gegönnt.
Mit selbst gemachtem Weihnachtsgebäck von Karin für die Damen und einem Tropfen für die Herren ging es in die Winternacht.
Liebe Karin, netter Dieter, es war wieder sehr schön. Danke!
                                                                
                                                                                                Theo Aberle



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